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Taube Hunde sind keine Seltenheit. Derzeit sind 64 Hunderassen bekannt die unter der erblichen Taubheit leiden können. Nicht nur die Australian Shepherds oder Dalmatiner, sondern auch Boxer, Dogo Argentino, Dt. Schäferhund, Dogge, Dackel, Jack Russell Terrier, Cocker Spaniel und und und.
Um diese Tiere jedoch lokalisieren zu können gibt es einen Test, den sogannten AEP-test (auditory evoked potentials).
Bei diesem Test werden die Tiere sediert um ein aussagrekräftiges Ergebnis zu bekommen. Der Test läuft dann wie folgt ab. Dem Tier werden 2 Ohrstöpsel, ähnlich derer eines MP3-Players, in die Ohren gesteckt. Dadurch wird durch Klicktöne das Innenohr stimuliert. Die so ausgelösten Nervenpotenziale in der Hörbahn laufen nun über bestimmte anatomische Stationen bis an ihren Zielort im Gehirn, wo das „bewusste“ Hören stattfindet. Durch 3 Elektroden die an der rechten Wange, linken Wange und am Oberkopf durch die Haut gesteckt werden, können dann die Hirnströme in einer Kurve dargestellt werden.
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Tier mit beidseitig ableitbaren Evotialen, somit beidseitig hörend.
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Sieht man eine sogenannte 0-Linie, ist der Hund auf diesem Ohr taub. Sind Kurven zu sehen, hört er. Somit kann klar und deutlich festgestellt werden ob der Hund beidseitig hört (bilateral oder +/+), einseitig hört (unilateral oder +/-) oder gar taub ist.
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