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Gästebuch

 

  • URSPRUNG : Dalmatien, kroatische Republik.
  • PATRONAT : F.C.I.
  • DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL-STANDARD : 25.09.1992.
  • VERWENDUNG : Begleithund, Familiehund. Geeignet zur Abrichtung als Begleit- und Sanitätshund.
  • KLASSIFIKATION F.C.I. : Gruppe 6 (Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen) Sektion 3 (Verwandte Rassen)
    Ohne Arbeitsprüfung.
  • KURZER GESCHICHTLICHER ÜBERBLICK : Die Herkunft des Dalmatiners ist bis heute unklar und lediglich auf Vermutungen abgestützt. Die frühesten konkreten Hinweise stammen aus Bildern italienischer Maler aus dem 16. Jahrhundert.
    Abbildungen in altägyptischen Pharaonengräber, die den Abbildungen auf Gemälden aus dem Mittelalter entsprechen, lassen vermuten, daß der Dalmatiner ein paar tausend Jahre alt ist.
    Diese Überlieferungen lassen auch ernsthaft darauf schliessen, daß der Ursprung des Dalmatiners im Mittelmeerraum liegt.
    In einem 1792 veröffentlichten Werk eines Thomas Bewick finden wir die Beschreibung und die Zeichnung eines Dalmatiners. Bewick bezeichnet ihn als "The Dalmatian or Coach Dog". Der erste Dalmatiner-Standard wurde im Jahre 1882 von einem Engländer namens Vero Shaw verfasst. Dieser Standard wurde dann im 1890 in einen offiziellen Standard überführt.
  • ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Der Dalmatiner ist ein augenfällig getupfter, starker, muskulöser und lebhafter Hund. Er ist symmetrisch in seinen Umrissen, frei von Grobheiten und Schwerfälligkeiten und fähig mit grosser Ausdauer schnell zu laufen.
  • VERHALTEN UND CHARAKTER : Angenehmes Wesen, freundlich, nicht scheu oder zurückhaltend und frei von Nervosität und Aggressivität.
  • KOPF UND SCHÄDEL : Der Kopf ist von guter Länge. Der Schädel soll flach, zwischen den Ohren am breitesten und an den Schläfen gut geformt sein. Er soll einen deutlichen Stop aufweisen. Falten sind unerwünscht. Der Fang ist lang und kräftig und darf nicht spitz zulaufen. Die Lefzen sollen eng am Kiefer anliegen und nicht überhängen. Die Nase ist beim schwarz getupften Farbschlag immer schwarz und beim braun getupften Farbschlag entsprechend braun.
  • FANG UND GEBISS : Kräftige Kiefer mit perfektem, regelmäßigem und vollständigem Scherengebiß.
  • AUGEN : Die Augen sollen mässig auseinanderliegen und von mittlerer Grösse sein; rund, klar und funkelnd, mit einem intelligenten Ausdruck. Beim schwarz getupften Farbschlag müssen die Augen dunkel und beim braun getupften mittelbraun bis bernsteinfarbig sein. Die Lidränder sind beim schwarz getupften Farbschlag durchgehend schwarz oder sehr dunkel und beim braun getupften Farschlag durchgehend braun.
  • BEHANG : Die Ohren sind hoch angesetzt, von mittlerer Grösse und ziemlich breit im Ansatz. Am Kopf anliegend getragen, werden sie allmählich schmäler bis zu ihrer abgerundeten Spitze. Sie sind dünn und fein in ihrer Struktur und gut getupft.
  • HALS : Der Hals soll mässig lang, gut gewölbt und leicht sein. Er soll zum Kopf hin schmaler werden und ganz ohne Wamme sein.
  • KÖRPER : Die Brust soll tief und geräumig sein. Die Rippen sind gut gewölbt und der Widerrist gut abgesetzt. Der Rücken ist kraftvoll und gerade und die Lenden stark bemuskelt und leicht gewölbt.
  • RUTE : Ungefähr bis zum Sprunggelenkhöcker reichend, kräftig am Ansatz und gegen das Ende gleichmässig dünner werdend und keinesfalls grob. Die Rute soll weder zu tief noch zu hoch angesetzt sein. Leichte Aufwärtsbiegung, aber keinesfalls geringelt. Tupfen sind erwünscht.
  • GLIEDMASSEN
  • Vorhand : Die Schultern sollen leicht schräg und trocken bemuskelt sein. Die Ellbogen müssen eng am Korper anliegen. Die Vorderläufe sind völlig gerade, starkknochig und kräftig. Die Vorderfusswurzelgelenke sollen Elastizität zeigen.
    Hinterhand
    : Muskeln stark entwickelt und gut sichtbar. Kniegelenke gut gewinkelt. Leicht angewinkelte Sprunggelenke. Von hinten gesehen sind die Läufe parallel.
    Pfoten
    : Rund, fest, mit gut gewölbten Zehen (Katzenpfoten) und runden, zähen, elastischen Ballen. Die Zehennägel sind schwarz oder weiss beim schwarz getupften Farbschlag, beziehungsweise braun oder weiss beim braun getupften.
  • GANGWERK, BEWEGUNG : Völlig gelöster Bewegungsablauf und regelmässige, kraftvolle, rhytmische Bewegung mit ausgreifendem Schritt. Von hinten gesehen bewegen sich die Läufe parallel, die Hinterhand in der Spur der Vorderhand tretend. Kurze Schritte und paddelnde Bewegung sind fehlerhaft.
  • HAARKLEID : Kurz, hart, dicht, glatt und glänzend.
  • FARBE : Die Grundfarbe ist rein weiss. Tiefschwarze Tupfen beim schwarzen Farbschlag und leberbraune beim braunen Farbschlag. Die Tupfen sollen nicht ineinanderlaufen, rund, klar begrenzt und gut verteilt sein. Die Grösse soll 2 bis 3 Zentimeter im Durchmesser betragen. Die Tupften am Kopf, an der Rute und an den Gliedmassen sollen kleiner sein.
  • GRÖSSE / GEWICHT : die Ausgewogenheit der Proportionen ist von hoher Bedeutung.
    Grösse : Rüden : 56 - 61 cm Idealgrössen 58 - 59 cm
    Hündinnen : 54 - 59 cm Idealgrössen 56 - 57 cm
    Idealgewicht : Rüden : ca. 27 kg
    Hündinnen : ca. 24 kg
  • FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung im genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.
  • ZUCHTAUSSCHLIESSENDE FEHLER
    Platten
    Monokel
    Dreifarbigkeit (schwarze und braune Tupfen auf demselben Hund)
    Lemon (zitronenfarbige bezw. bronzierte Tüpfelung)
    Andere Pigmentfehler
    Blau- und Birkauge
    Ausgesprochener Vor- und Rückbiß
    Taubheit
    Entropium, Ektropium
    Ausgesprochen ängstliches oder aggressives Verhalten.
  • N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

 

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